GDR3: Toast Benachrichtigungen mit eigenen Sound versehen

“Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix!” – So, oder so ähnlich lässt sich die Ankündigung der GDR3 Preview für Entwickler beschreiben. Diese erhalten durch das GDR3 keine neuen Entwicklerfunktionen. Zwar lassen sich 1080p Displays mit einem kleinen “Trick” auch heute bereits erkennen, aber das soll es angeblich schon für Entwickler an neuen Funktionen gewesen sein.

Was aber nicht direkt mitgeteilt wird ist, dass man heute schon Toast Benachrichtigungen, egal ob lokal oder über die Cloud, mit eigenen Sounds im MP3 oder WAV Format versehen kann. Wenn beispielsweise also eine Benachrichtigung der Tagesschau App mit der Stimme von Judith Rakers angekündigt wird, wäre das doch cool oder? Zwinkerndes Smiley

Wie dies funktioniert, steht hier in dem erweiterten Artikel zur Toast Benachrichtigungen im MSDN beschrieben.

Das GDR 3 Preview Update für Windows Phone 8

Eigentlich wollte ich mich mit dem GDR 3 Update, das aktuell als Preview zur Verfügung gestellt wird hier auseinandersetzen.

Wie gut, dass ich vorher im Blog von Windows Phone MVP Andreas Erle einmal vorbei geschaut habe und mir somit die Arbeit nun sparen kann. Er hat drei wunderschöne Artikel zu diesem Thema erstellt, die ich euch somit auch nicht vorenthalten will:

Wer das Update installieren will, sollte natürlich die Installationshinweise beachten. Hat man das Update einmal installiert, gibt es auch keinen Weg mehr zurück. Die Geräte erhalten weiterhin Updates, bis das offizielle GDR3 Update erscheint. Erst dann kommt man aus diesem Preview Modus wieder in den gewohnten gesicherten Updatepfad.

Die NRWConf und das Microsoft AppStudio

NRW Conf 2013

Am letzten Freitag fand wieder die beliebte NRWConf in Wuppertal. Neben hervorragenden Sprechern und noch besseren Sessions durfte auch ich mich ein wenig unter das Volk mischen. Zwinkerndes Smiley

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht den Teilnehmern das Microsoft AppStudio näherbringen zu dürfen.

Wer die Session verpasst hat, kann dies am 28.10. nochmals im Rahmen der Windows Phone Week in Köln tun.

Fehlschlagende WP8 SDK Installationen

Seit dem 6. Oktober lässt sich das WP8 SDK, egal ob Web oder ISO, nicht mehr wie gewohnt installieren. Grund hierfür ist ein abgelaufenes Zertifikat.

Die Installationspakete werden aus diesem Grund aktualisiert. Wer bis dahin nicht warten kann/will, kann entweder die Systemzeit vor das Datum setzen, oder die in diesem KB Artikel beschriebene Fehlerbehebung durchführen.

Windows Phone Week am 28.10. in Köln

Last but not least reiht sich die Kölner Windows Phone Week Veranstaltung kurzfristig in die Reihe globaler nichtkommerzieler Veranstaltungen für Windows Phone Entwickler.

Als Sprecher werden Holger Wendel, Patrick Getzmann und meine Wenigkeit vor Ort sein. Allesamt also bekannte Sprecher und Nokia Developer Champions.

Wann: 28.10.2013 ab 16:30 Uhr
Wo: Microsoft Köln
Anmeldung und Agenda: Hier

Eile ist geboten, da aktuell nur 50 Plätze zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf Euch!

Windows Phone 8 nun FIPS zertifiziert

Eine Neuigkeit, die noch sehr warm zu sein scheint ist, dass Windows Phone 8 nun FIPS zertifiziert ist – genauer gesagt FIPS 140-2. Nach diesem Sicherheitsstandard darf Windows Phone 8 nun bei Behörden der U.S.A. und Canada eingesetzt werden, da es nun als sicher genug für den Einsatzbereich sensibler aber unklassifizierter Daten betrachtet wird. Unklassifizierte Daten sind dabei Daten, die keiner Geheimhaltung unterliegen.

Mehr Informationen hierzu, wie auch den akkreditierten Modulen und den Link zum aktualisierten Windows Phone 8 Security Guide finden sie hier.

Das App Studio (Beta) – Teil 1: Der Einstieg

Microsoft bietet seit letzter Woche ein App Studio an. Dabei handelt es sich nicht um ein Visual Studio Edition, mit der man “mal eben” eine App auf seinem Computer herstellen kann. Die Idee ist wesentlich simpler – über einen webbasierten Assistenten kann man in 4 Schritten eine App erstellen. Diese kann man dann auch direkt auf seinem Windows Phone installieren. Dazu ist kein separater Developer Account nötig – es funktioniert viel einfacher. Dazu später jedoch mehr.

Mein erster Gedanke als ich das App Studio sah war – was soll das? Damit kann man ja kaum etwas machen. Wen soll das interessieren? Insbesondere die Auswahl an zur Verfügung stehenden Funktionen ist aus Entwicklersicht mehr als gering. Ich legte also das App Studio beiseite.

Der Gedanke lies mich nicht los und so betrachtete ich das App Studio aus diversen Blickwinkeln. Zwei Szenarien kristallisieren sich jedoch heraus, in welchen das App Studio wirklich Sinn macht: Unerfahrene Anwender und Rapid Prototyping.

Das Thema “Rapid Prototyping” lasse ich mal außen vor und versuche den unerfahrenen Anwender an die Hand zu nehmen, denn für ihn ist das App Studio ideal. Dieser hat die Möglichkeit ohne eine eigene Zeile Quellcode eine App zu erstellen, die er ohne weiteres Over-The-Air auf seinem Windows Phone installieren oder über den Windows Phone Store verteilen kann. Das geht ganz simpel und erfordert kein wirklich tieferes Verständnis. Er kann so ein Fotoalbum von seinem letzten Urlaub erstellen und dieses dann auf seinem Smartphone installieren. Damit macht aus seinem Windows Phone nun SEIN PERSÖNLICHES Windows Phone. Er besitzt etwas Exklusives was kein anderer hat. Er personalisiert es mit etwas, was kein anderer so bekommen kann – außer er will es natürlich. Möchte ein Restaurantbesitzer eine Werbe-App für sein Etablissement erstellen, dann “klickt” dieser sich das zusammen und kann es sofort für jeden online stellen. Oder jemand möchte für seinen Blog einen simplen RSS Reader für Windows Phone erstellen – auch das ist einfach möglich. Einsatzszenarien gibt es also viele, für die sich das App Studio eignet – und das auch noch kostenlos.

Ich werde an gegebener Stelle ein paar zusätzliche Informationen für erfahrene Entwickler geben, aber mein Fokus für diesen und den nächsten Teil wird es sein, dies aus Anwendersicht zu betrachten. Auch mit Kritik werde ich mich zurückhalten, denn es handelt sich um eine Beta.

Faszinierend hingegen ist, dass hier völlig ohne Emulator, Visual Studio und lokalen Compiler gearbeitet wird. Die Ausgangsvoraussetzungen für einen Anwender sind somit mit einem Internetbrowser sehr gering. Faktisch kann man auch Abends auf der Couch auf dem Tablet “mal eben” eine App erstellen. Das ist das Interessante hieran.

In diesem Teil werden wir einfach einen Walkthrough durch das App Studio machen und eine App einfach “durchklicken”. Das Anpassen an weitere Bedürfnisse geschieht in Teil 2 dieser Serie. Teil 3 wird sich dann primär an Entwickler richten und zeigen, was dort eigentlich so passiert und was man mit dem erzeugten Quellcode noch so alles anstellen kann.

Der Einstieg

Das Apps Studio ist über diesen Link aufrufbar.

Es präsentiert sich dabei eine Einstiegsseite, auf der unter anderem ein englisches Quick-Start Video dargestellt wird. Dieses zeigt in weniger als 3 Minuten, wie man eine App erstellen und herunterladen kann. Das ist zwar schnell und innovativ, doch bleiben dabei so viele Themen auf der Strecke, dass dieses Video nur von einem Entwickler verstanden werden kann. Auch werden auf dieser Seite die 4 Schritte beschrieben, mit welcher eine App erstellt wird.

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Über die Schaltfläche “Start building” wird das App Studio aufgerufen. Es erscheint die typische Anmeldemaske zum Anmelden mit dem Microsoft Konto.

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Wird das Konto angegeben erscheint bei erstmaliger Nutzung ein Dialog, in welchem abgefragt wird, ob bestimmte Informationen aus dem Microsoft Konto dem App Studio bekannt gemacht werden dürfen, da diese für das zu erstellende Konto benötigt werden. Diese Freigabe kann man später widerrufen, wenn man möchte.

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Der nächste Schritt ist eher ein wenig störend, denn bevor man weitermachen kann, wird ein Einladungscode benötigt. Man kann diesen über studio@microsoft.com anfragen. In meinem Fall war dieser innerhalb weniger Minuten zwar da, aber das kann sich ändern. Ich denke aber, dass dies nach der Betaphase nicht mehr nötig sein wird.

Hat man den Code erhalten und eingetragen gilt es noch die Vereinbarung zu akzeptieren. Dabei gilt zu Beachten, dass wenn für eine Firma ein Account erstellt werden soll, der Anfragende auch die Berechtigung hierzu haben muss.

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Wird die Seite mittels “Register” quittiert, so gelangt man dann zum App Studio.

Das App Studio

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Es gibt hier drei Menüpunkte, die aufgerufen werden können.

Über “Create” gelangt man zu dieser Übersichtsseite zurück.

“Dashboard” ermöglicht einem den Zugriff auf zuvor erstellte Apps. Dazu im nächsten Teil mehr.

Im Bereich “HowTo” erhält man viele weitere Information über Steuerelemente und Co, die im zweiten Teil dieser Serie behandelt werden sollen.

Als Aktionsmöglichkeiten kann man hier eine leere App erstellen, oder aber eine Vorlage als Basis für die App auswählen. Zu den aktuell bestehenden Vorlagen gehören:

  • Our Company
  • Catalog
  • Movie Review
  • Celebrate
  • My family
  • Menu
  • My favorite band
  • My hobby
  • My trip
  • Official store
  • Personal trainer
  • Sports team
  • Storyteller

Die Vorlagen beschrieben sich selbst auf der Website, wenn man die Maus darüber hält, weswegen ich nicht näher auf die einzelnen Unterschiede eingehe.

Die Vorlagen sind, wie man es bereits vermutet, nicht starr. Man kann diese im Nachhinein soweit verändern und anpassen, dass man eine Vorlage eher nur als Startpunkt ansehen sollte. Dazu mehr im nächsten Teil.

“Hello App Studio”

Als erstes Beispiel erstellen wir eine “Hello World”-App. Für diejenigen, die keine Entwickler sind: “Hello World” ist das erste Beispiel, was man in einer neuen Programmiersprache erstellt. Es geht dabei um das einfachste Beispiel, was man sich vorstellen kann. In diesem konkreten Fall erstellen wir eine App basierend auf der Storyteller-Vorlage und fügen ein paar Informationen zum App Studio hinzu. Los geht’s.

Wählt man die “Storyteller”-Vorlage aus der Startseite des App Studio heraus, erscheint ein Dialog, welcher detaillierte Informationen zu der Vorlage gibt. Das dargestellte Windows Phone trägt den Schriftzug “Preview”. Dieser zeigt dynamisch, wie die App in etwa aussehen wird. Dabei handelt es sich nicht um einen richtigen Emulator, sondern eher als eine ungefähre Voransicht der App. Über “Create App” wird der Assistent zum Erstellen der App gestartet.

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Der Assistent verfügt über vier Schritte, in welchem die Vorlage den eigenen Bedürfnissen angepasst wird.

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In unserem Fall soll eine “Hello App Studio”-App erstellt werden. Somit wird dieser Titel hier eingegeben, wie auch folgende Beschreibung: “Diese App beschreibt einige Aspekte des App Studio. Mit diesem Studio lassen sich über eine Webseite ganz einfach Apps für das Windows Phone erstellen, ohne dass man etwas von Programmieren verstehen muss.”. Die Vorlage sieht nun, wie folgt aus:

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Man sieht auch, dass die geänderten Inhalte teilweise im Windows Phone dargestellt werden.

Da keine Logo angegeben werden soll, wird Aktivierung von image fortgefahren und man gelangt zum zweiten Schritt “2. Configure App Content”. Blöd, dass dies nicht direkt über die Überschrift aktiviert werden kann.

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Diese Darstellung der Webseite finde ich persönlich weniger gelungen, da diese nicht beschreibt, was hier zu machen ist. Ein unbedarfter Anwender wird hiervon erschlagen. Besser wäre es diese Informationen anderweitig in die Darstellung eines Windows Phone zu verpacken. Aber versuchen wir einmal Aufzuschlüsseln, was hier eigentlich dargestellt wird.

Auf der linken Seite gibt es eine Sektion “Data Sources”, also Datenquellen. Hier werden Informationen und Bilder abgelegt, die später in der App visuell dargestellt werden sollen.

Aktiviert man “story” aus dem Bereich, so kommt man zur Detailseite dieser Information, wo unser beschreibender Text wieder eingegeben werden kann.

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Über “Save changes” wird der neue Inhalt übernommen.

Auf der Übersichtsseite sieht man, dass der Inhalt auch im “Emulator” nun dargestellt wird.

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Die “charactersdsCollection” im Bereich “Data Sources” stellt Informationen zu den Charakteren der “Geschichte” dar. Aktiviert man diese Option, so wird einem die folgende Ansicht mit Beispieldaten dargestellt:

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Es handelt sich dabei um eine Tabelle mit 4 Spalten, in der ein Titel, ein Untertitel, ein Bild und eine Beschreibung enthalten sind. Für unser Beispiel belassen wir es so wie es ist.

Die “newsds” im Bereich stellt die Möglichkeit dar einen RSS Feed zu abonnieren. Dazu mehr im nächsten Teil der Serie.

“theauthorsds” ist analog zu “story”, wo Informationen zu den Autoren gegeben wird. Diese Informationen überspringen wir hier aber und wenden uns dem Bereich “Application Sections” zu.

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Eine Sektion beschreibt, vereinfacht gesagt, eine Seite, die dem Anwender gegenüber dargestellt wird. Unsere App hat 5 Sektionen. Diese können nach belieben erweitert oder gelöscht werden. Auch die Reihenfolge kann man hier festlegen Für unseren Fall nehmen wir hier aber keine Änderungen vor.

Für den Entwickler: Eine Sektion ist nichts anderes als der Bereich einer Panorama-Seite.

“Story” ist hier die einfachste Sektion. Sie enthält die Datenquelle die dargestellt werden soll und die “Section Page”, in welcher die Daten visualisiert werden.

Aktiviert man die “Section Page” “story”, dann sieht man die Präsentation der Seite.

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Hier lässt sich die Überschrift für diese Seite also ändern. “Content” hingegen hat einen kryptischen Text in geschweiften Klammern. Das ist aber nichts, was in der Preview angezeigt wird. Was ist das also?

Bei dem dargestellten Text handelt es sich um einen definierten Platzhalter, der auf unsere Datenquelle verweist. Somit lässt sich der Text in der Datenquelle ändern, ohne das man auf der Seite etwas ändern muss. Einfach und pfiffig, oder? Dazu aber gleich ein wenig mehr, wo es mehr Sinn ergibt.

Gehen wir dazu in die Sektion “Characters”. Diese hat, wie vermutet, die Datenquelle “charactersdsCollection” zugewiesen, besitzt aber stattdessen zwei Seiten zur Darstellung der Informationen: “characters” und “Detail”.

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Aktiviert man characters, so erhält man folgende Übersichtsansicht:

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Neben der Überschrift, sind nun drei Einträge für den Inhalt vorhanden. Diese Seite dient der Navigation in einer langen Liste, wobei nur ein paar Einzelheiten in der Übersicht dargestellt werden.

Wir erinnern uns, dass die Datenquelle hierfür eine Tabelle mit 4 Spalten war. Hier werden drei davon verwendet. Auch hier wird die Datenbindung verwendet, um die Informationen darzustellen.

Was konkret dargestellt werden soll, wird über den blauen “Knubbel” hinter dem entsprechenden Feld ausgewählt. Wird dieser aktiviert, so kann man aus “Data” die zur Verfügung stehenden Daten (also die Spalte der Tabelle der Datenquelle) verwenden, oder aber das Feld mittels “Clear” leeren.

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Zusätzlich gibt es auf dieser Seite noch die Sektion “Layout”, in welcher die Grundform zur Darstellung ausgesucht werden kann.

Die Sektionsseite “Detail” ist hierfür gedacht, Detailinformationen zu unseren Charakteren darzustellen.

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Man sieht hier, dass neben einem größeren Bild nun auch alle 4 Spalten der Datenquelle angezeigt werden. Es ist hier mehr Platz vorhanden.

Woher weiß man aber nun, welche Daten dargestellt werden sollen?

Der Trick ist, dass nun nicht mehr “Data” als Basis der Daten für den kryptischen Namen verwendet wird, sondern “Context”. Man muss vorher also einen Eintrag ausgewählt haben, um an die Detailinformationen zu kommen. In der App wird es dann so sein, dass man einen Eintrag aus “characters” aktiviert und diese Informationen dann in “Detail” dargestellt werden. Schade, dass man dies an dieser Stelle nicht weiter verdeutlicht. Als Leie versteht man das Konzept einfach nicht.

Die anderen Sektionen der App überspringen wir einfach mal und gehen weiter zu Schritt 3, in welchem die Grundfarben und weitere Feinheiten für die App gesetzt werden können. Auch die Kacheln wie auch der Lockscreen können konfiguriert werden, wenn man das möchte. Dazu jedoch mehr im nächsten Teil.

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Hat man auch das erledigt, wird in der Zusammenfassung noch einmal dargestellt, woraus die App besteht.

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Neben den Sektionen, Seiten und Datenquellen, kann man hier wählen, ob man noch die App allen verfügbar machen möchte, oder nur persönlich nutzen mag. Man kann auch auf die vorherigen Seiten zurückkehren um weitere Änderungen vor zu nehmen.

Über “Generate” wird der Erstellvorgang gestartet.

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Nach ungefähr ein bis zwei Minuten kann man sein Wunderwerk betrachten.

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Die App kann ich nun also auf das Phone heruntergeladen und installiert werden.

Hierzu muss ein Zertifikat auf dem Windows Phone installiert werden, was per Mail an den registrierten Anwender verschickt wird. Aber warum?

Es ist generell nicht erlaubt, einfach eine App auf dem Windows Phone zu installieren, welche nicht aus dem Windows Phone Store kommt. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen: Entweder ein Entwickleraccount, oder aber eben dieses Zertifikat, was mir erlaubt die App auf meinem Gerät zu installieren.

Ist das Zertifikat installiert, kann ich die App entweder mittels QR Code oder mittels “Download Publish Package” herunterladen und auf meinem Gerät installieren. Der einfachste Weg ist wirklich der QR Code.

Über diese Seite lässt sich auch noch der Quellcode herunterladen, wenn man diesen weiter bearbeiten möchte. Auch das Weiterverteilen via E-Mail ist von hier aus möglich. Man muss jedoch eine Tatsache dabei beachten – verteilt man die App via E-Mail, so wird die App automatisch öffentlich geschaltet und ist dann über den Windows Phone Store sicht- und beziehbar. Damit benötigt der Empfänger dann kein Zertifikat mehr und lädt die App herunter, wie es auch mit jeder anderen App im Windows Phone Store möglich ist – man sollte dies aber doch wissen!

Die Installation

Die E-Mail, welche man nach dem Erstellen der App erhält sieht, wie folgt aus.

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Man aktiviert “(click here)” um das Zertifikat zu installieren.

Es öffnet sich der Internet Explorer, der eine Datei herunterlädt, welche geöffnet werden kann.

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Daraufhin bekommt man folgende Frage gestellt, die man mit “Hinzufügen” beantwortet.

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Nun lässt sich die eigene App öffnen.

Zwar geht das auch aus der Mail heraus, doch wenn man sich eine Anmeldung mit dem Microsoft Konto sparen möchte, nimmt man den QR Code vom Display.

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Aktiviert man den erkannten Link, so öffnet sich erneut der Brwoser und die Installationsdatei wird heruntergeladen.

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Öffnet man nun diese, kann die App nun installiert werden.

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Wäre das Zertifikat nicht zuvor installiert worden würde dieser Teil fehlschlagen.

Aktiviert man “Installieren”, dann findet man kurz darauf im App Menü die installierte App wieder.

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Aktiviert man Sie, so wird man von der ersten eigen erstellten App mit folgendem begrüßt.

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Wir sehen also unseren eingegebenen Text und die erste Sektion. Weiter rechts deutet sich bereits die zweite Sektion zu den Charakteren an.

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Diese Sektion hatte aber doch zwei Seiten. Wie funktioniert es also?

Wenn man nun einen Eintrag aus dieser Liste aktiviert, wird die aktuell dargestellte “characters” Seite, gegen die “Detail” Seite gewechselt. Der aktivierte Eintrag wird sich von der App gemerkt, so dass auf der Detailseite die Informationen zum aktivierten Eintrag korrekt dargestellt werden. So ist also die Nutzung von zwei Seiten pro Sektion möglich.

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Fazit

Mit dem App Studio lässt sich schnell und einfach “mal eben” eine App erstellen. Doch die erweiterten Optionen ermöglichen viele weitere Anpassungen. Gerade das dynamische Laden von Inhalten, was in Teil 2 gezeigt wird, ermöglicht es einer App auch einfach dynamische Inhalte zur Verfügung zu stellen. Dabei bauen wir einen etwas erweiterten RSS Reader, der schön anzusehen sein soll.

Windows Phone 8 SDK Update verfügbar

Microsoft hat die Emulator Images für das GDR2 Update aktualisiert. Sie tragen nun die Version 8.0.10322 und können explizit als Deploymentziele ausgewählt werden. Dies soll helfen Kompatibilitätsprobleme zu finden.
Welche das sein sollen und ob weitere Funktionen enthalten sind beschreibt Microsoft nicht. Die Informationspolitik fand ich persönlich auch schon mal besser…

Nun ja – die Images sind hier zu finden.

Vortrag an der FHDW in Mettmann

Letzte Woche durfte ich an der FHDW in Mettmann in meiner Rolle als IT Architekt der Hönigsberg und Düvel Datentechnik GmbH einen Vortrag in Kooperation mit Nokia zusammen durchführen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

 

Den offiziellen Presseartikel mit den gezeigten Highlights findet man hier: Nokia und H&D begeistern Studenten- Vorlesung zu Apps für Windows Phone

Die gezeigten Samples habe ich dem Artikel beigefügt.

FHDW Samples

Windows 8 ToGo Upgrade auf die Windows 8.1 Preview fehlgeschlagen

Ich gebe es auf. Das Upgrade will sich in meinem Fall auf dem Stick nicht durchführen lassen. Ich habe es mit mehreren Mitteln probiert, aber die Installation schlägt immer wieder fehl, weswegen ich den Stick nun neu bespiele.

Bei der Imagedatei ist mir jedoch noch etwas passiert, was ich euch nicht vorenthalten möchte: Ich konnte die Imagedatei unter Windows 8 nicht mounten! Natürlich muss es sich um einen Downloadfehler handeln, weswegen ich das Image ein weiteres Mal heruntergeladen habe – mit dem selben Ergebnis.

Nach einiger Recherche bin ich auf einen Artikel gestoßen, der beschrieb, dass ein Dateiattribut “S” dafür schuldig sein könnte.Interessante These.

Dieses Dateiattribut beschreibt, dass es sich um eine Sparse-Datei handelt. Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Dateien sollen platzsparender sein, da Blöcke mit Nullen auf der Festplatte keinen Speicher allokieren. Bei einer ISO Datei macht dies aber wenig Sinn. Wahrscheinlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten das Attribut los zu werden, doch bei mir hatte das simple Kopieren der Datei gereicht, um eine ISO Datei zu erhalten, die auch gemounted werden kann.

Ich hoffe, dass euch der Tipp ein wenig weiterhilft.

Mobility on the run